Persönliches Statement
Musik ist für mich der lebendige Austausch zwischen Menschen. Sie bewegt, erzählt Geschichten und kann nachhaltig verändern. Schon als Kind habe ich Geige gespielt, um gemeinsam mit meiner Familie und Freunden Musik zu machen. Dieses Erleben von Musik als verbindende Kraft prägt bis meine künstlerische Art.
In meinen Solokonzerten suche ich die direkte Kommunikation mit dem Publikum und die Schaffung gemeinsamer musikalischer Erlebnisse. Auch als freie Konzertmeisterin fasziniert mich besonders der soziale und kommunikative Aspekt des Musizierens. Die Arbeit im Orchester schärft meine Sinne, trainiert Flexibilität, Sensibilität und Durchsetzungsvermögen.
Meine Liebe zur Oper und zum orchestralen Klang wurzelt in meiner frühen Zeit im Kinderchor der Semperoper Dresden, wo ich einen besonderen Zugang zu dieser fantasievollen Welt erhielt, der mich bis heute inspiriert. Das Prinzip des Gesamtkunstwerks zieht sich durch meine eigenen Programme, sei es in Duo-Projekten mit Patricia Kopatchinskaja, in Kammermusik beim Heidelberger Frühling oder in kreativen Konzertformaten, die beim Publikum in Erinnerung bleiben. Kreativität, Kommunikation und die Freude am gemeinsamen Musizieren bilden das Herzstück meiner künstlerischen Arbeit.
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„[…] Sie geht expressiv an die Grenzen der Auflösung. Bisweilen wirkt es, als drifte oder hebe sie in andere Sphären ab, so sehr spürt sie jede kleinste Regung der Partitur auf, lebt sie nach, bringt sie zum Vibrieren.
Die Frau ist ein Vulkan. Fantastisch. […]“
- Heidelberger Frühling/Stefan M. Dettlinger
"[…] Wie aus einem Guss gelang daraus der Übergang in die „Passacaglia in g-Moll für Violine“ aus den „Rosenkranz-Sonaten“ von Heinrich Ignaz Franz Biber. Die Geigerin Charlotte Thiele ließ sie mit mystischer, geheimnisvoller Färbung von der Mitte des Zuschauerraumes aus in der Orangerie ertönen. Vergeistigt, schmerzvoll, mit gestochen klaren Konturen glich ihre Interpretation einem tief ins Innere blickenden Zwiegespräch mit sich selbst. […]"
- Neuland Festival Darmstadt/Echo

Vita
Charlotte Thiele, geboren 2000 in Dresden, trat mit Orchestern wie der Dresdner Philharmonie,
dem MDR-Sinfonieorchester, dem Göttinger Symphonieorchester, dem Philharmonischen
Orchester Kiel, den Hofer Symphonikern, der Magdeburgischen Philharmonie, der Anhaltischen
Philharmonie Dessau und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt auf.
Ihre Konzerte führten sie u. a. in die Elbphilharmonie Hamburg, das Gewandhaus zu Leipzig, den
Kulturpalast Dresden, den Nikolaisaal Potsdam, das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth und den
Großen Saal der Berliner Philharmonie.
In den Spielzeiten 2017/2018 und 2022/2023 war Charlotte Thiele Artist in Residence beim
IMPULS-Festival für Neue Musik sowie bei den Bad Reichenhaller Philharmonikern.
Ihre besondere Leidenschaft gilt der Kammermusik. Musikalische Partner*innen sind u. a. Patricia
Kopatchinskaja, Julia Hagen, Sharon Kam, Bryan Cheng, Alexey Stadler, Kiveli Dörken, Can
Çakmur, Till Fellner und ihr Bruder Friedrich Thiele. Sie ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie
dem Heidelberger Frühling, dem IMPULS Festival, dem Neuland Festival Darmstadt und den
Weilburger Schlosskonzerten. In der Saison 2024/2025 gab sie ihr Kammermusikdebüt in der
Alten Oper Frankfurt und im Kulturhaus Wiesbaden.
Von 2023 bis 2025 gehört sie als Konzertmeisterin der Giuseppe-Sinopoli-Akademie zur
Sächsischen Staatskapelle Dresden. Zudem wurde sie u. a. von der Deutschen Oper Berlin, der
Staatsoper Stuttgart, der Dresdner Philharmonie, der Musikalischen Akademie Mannheim, dem
MDR-Sinfonieorchester, der Kammerakademie Potsdam, dem Ensemble Resonanz, dem
Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und der Deutschen Kammerphilharmonie
Bremen als Gastkonzertmeisterin eingeladen.
Charlotte Thiele engagiert sich im Rahmen von TONALi in Hamburg für musikvermittelnde und
kreative Formate.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen u. a. bei Gerhard Schulz, Christian
Tetzlaff, Julia Fischer, Augustin Hadelich, Frank Peter Zimmermann und Patricia Kopatchinskaja.
Sie war Jungstudentin bei Natalia Prischepenko an der Hochschule für Musik Dresden und
absolviert aktuell ihren Master an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Prof. Dr. Friedemann Eichhorn.
Charlotte Thiele spielt auf einer Jean‑Baptiste‑Vuillaume (Paris 1871), die ihr von einem privaten Förderer zur Verfügung gestellt wird.
Interviews
2025
Sächsische Staatskapelle Dresden
2024
Liszt Magazin
2017
"Volksstimme"
Missy Mazzoli: Dark with Excessive Bright (europäische Premiere)
Berlin Academy of American Music, Garrett Keast - Dirigent
Großer Saal, Elbphilharmonie, 2024
©2025













